Hej Chris https://hejchris.de Blog und digitale Spielwiese Thu, 16 Jun 2022 00:00:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://hejchris.de/wp-content/uploads/2022/10/cropped-hejchris_website-icon-32x32.png Hej Chris https://hejchris.de 32 32 f1ea82 3 kleine Verbesserungen in WordPress 5.9, mit großen Auswirkungen https://hejchris.de/blog/3-kleine-verbesserungen-in-wordpress-5-9-mit-grossen-auswirkungen/ https://hejchris.de/blog/3-kleine-verbesserungen-in-wordpress-5-9-mit-grossen-auswirkungen/#comments Sun, 30 Jan 2022 07:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=49046 An sich hat mit WordPress 5.9 das Full Site Editing (FSE) Einzug in den Core gehalten.

Mir sind aber 3 andere Kleinigkeiten direkt aufgefallen die wahrscheinlich mehr WordPress Benutzern einen direkten nutzen bringen. Bei mir ist das jedenfalls so, ansonsten würde ich gerade auch nicht darüber schreiben 😅

Blöcke direkt in der Listenansicht verschieben

Natürlich war das verschieben von Blöcken auch schon vor der Version 5.9 möglich. Jetzt ist das aber auch in der Listenansicht möglich.

Gerade wenn du viel verschachtelte Inhalte hast, bringt das eine enorme UX-Verbesserung mit sich.

Vorher war es wirklich schwierig die richtig Stelle zu finden, entweder hat man den Eltern-Block nicht gesehen oder wenn man die Maustaste losgelassen hat war der Block mit einmal an der falschen Stelle.

Dadurch das dass verschieben jetzt in der Listenansicht möglich ist, ist das positionieren so einfach geworden wie das einrichten eines Menüs in WordPress.

Ein Funktion die vielleicht nur ich extrem hilfreich finde. Ich möchte dir aber gern erklären warum das auch für dich interessant sein könnte.

Was ist überhaupt ein Anker-Link?
Mit einem Anker-Link kannst du auf einer Webseite zu einem definierten Punkt springen. Also du klickst auf einen Link und die Webseite wird automatisch an die richtige Stelle gescrollt.

Vorher konnte man das schon über die Block-Einstellungen realisieren. Jetzt ist es aber Standard für alle Überschriften wenn du WordPress 5.9 installiert hast.

Das bedeutet das du jetzt nicht nur einzelnen Webseiten direkt verlinken kannst, sondern nun direkt den richten Abschnitt mitgeben kannst. Wir haben alle keine Zeit mehr lange Texte komplett zu lesen, außer wir nehmen uns wirklich mal die Zeit dafür.

Alle Überschriften bekommen jetzt automatische einen ID und damit können diese als Anker-Link genutzt werden sobald du WordPress 5.9 installiert hast.
Alle Überschriften bekommen jetzt automatische einen ID und damit können diese als Anker-Link genutzt werden sobald du WordPress 5.9 installiert hast.

Mit dem, automatisch gesetzten, Anker-Links kannst du jetzt noch wesentlich genau festlegen auf welchen Textabschnitte du dich beziehen willst. Als Beispiel nutze ich hier einmal die Überschrift im Bild und mit diesem Link kommst du genau zur Überschrift „Projektname Gutenberg“.

Das letzte was mir, nach der kurzen Zeit der Nutzung, aufgefallen ist, ist die Vorschau beim einfügen von Links.

Linkvorschau ist eine neue Funktion von WordPress 5.9. Hier am Beispiel eines Links zur Website vom A11Y Projects.

Die Kontrolle zu haben und eine direkte Rückmeldung ob der Link aktiv ist und das es das richtige Ziel ist fand ich schon beim ersten Mal sehen großartig.


Sind dir noch neue Funktionen in WordPress 5.9 aufgefallen? Wenn ja schreib die doch gern in die Kommentare, ich bin gespannt 😊

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Hallo 2022 https://hejchris.de/blog/hallo-2022/ https://hejchris.de/blog/hallo-2022/#respond Wed, 26 Jan 2022 18:30:07 +0000 https://ckx.io/?p=48919 Ja es ist mir bewusst das Ende Januar ist 😅

Dieses Jahr ist so einiges geplant. Nach 2 Jahre im Pause-Modus ist das aber auch nicht verwunderlich.

Ganz oben auf der Liste steht unseren Camper reisefertig auszubauen und dann im April die erste große Reise damit zu bestreiten. Wenn du Interesse daran hast wie der Ausbau vorangeht oder ein paar Reise-Updates haben möchtest dann schau gern einmal bei den drei Zöpfen und ein Bart vorbei.

Weiterbildungen sind dieses Jahr ein weiter großer Punkt auf meiner Liste. Nachdem ich jetzt nicht mehr studiere kann ich mich auf das fokussieren was mich wirklich voran bringt.

Als erstes wird es um Scrum gehen. Etwas was mich schon Jahre interessiert wird jetzt angegangen. Was ich mache, wenn ich die Kurse abgeschlossen habe, steht noch nicht genau fest. Schaden wird es definitiv nicht.

Mein Fokus im Bereich WordPress wird im Bereich Full Site Editing (FSE) liegen. Nachdem gestern Version 5.9 veröffentlicht wurde werde ich mich in nächste Zeit noch mehr damit auseinandersetzen.

Geplant ist diese Website und das WordPress Meetup Jena auf FSE bzw. ein Block-Theme umzustellen. Durch das aktive Nutzen kommt man viel schneller hinter die Funktionsweise.

Weiter steht noch im Raum vielleicht etwas im Videobereich zumachen, natürlich mit WordPress Hintergrund. Ich finde einfach es fehlt an Videos die nicht immer gleich alles mit einem Pagebuilder erschlagen möchte.

Also, das ist so der ungefähre Plan für mich dieses Jahr. Wie sieht dein Plan für dieses Jahr aus?

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Slow down https://hejchris.de/blog/slow-down/ https://hejchris.de/blog/slow-down/#respond Sat, 27 Nov 2021 16:22:29 +0000 https://ckx.io/?p=45013 In einer Zeit in der mich mein Smartphone ständig anschreit und auch alles drum herum eigentlich immer lauter wird, trete ich einfach mal etwas die Bremse.

Alles was irgendwie „Social“-Media ist werde ich in der nächsten Zeit nicht beachten und verschwindet auch von meinen Geräten!

An sich habe ich mir das in den letzten Jahre schon oft gesagt und vorgenommen. Dann aber doch nach ein paar Tagen wieder alles aktiviert. Aber jetzt wird es für mich einfach wirklich zu viel.

Früher waren die Netzwerke für mich immer eine Quelle für Inspirationen und ein angenehmer Ort für den Austausch. Aktuell sind es nur noch Vorwürfe in die eine oder andere Richtung, was gerade alles falsch läuft, und das jeder die Ultimative einfache Antwort auf sehr komplexe Fragen hat.

Ausgrenzung, Hetze und Anfeindungen, all das von Personen die früher immer so gegen Rassismus und für viel Verständnis für einfach alles geworben haben sind heute die, die mit am lautesten in diesen Netzwerken missionieren.

Es belastet mich einfach und ich bin so froh das ich von keiner Social-Media-Plattform abhängig bin. Deswegen ist es übrigens auch so gut wenn man sowas wie eine eigene Website hat 🤪

Die nun „freie“ Zeit werden ich in Familie und die Arbeit stecken, einfach das was mir Spaß macht und Freunde bereitet. Den Focus wieder mehr auf das Innen legen und das Außen in der beginnenden Weihnachtszeit ausblenden.

Vielleicht führt es sogar dazu das ich dieses Blog wieder öfters benutze, aber auch das hatte ich mir schon unzählige Male vorgenommen …

Hast du den Text wirklich bis hier her gelesen? Wenn ja, wie bist du denn darauf gestoßen, denn ich habe ihn nur hier veröffentlicht und nirgendwo geteilt. Das würde mich wirklich interessieren 😊 schreib es gern in die Kommentare.

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Block-Editor oder Pagebuilder in WordPress benutzen? https://hejchris.de/blog/wordpress-block-editor-oder-pagebuilder/ https://hejchris.de/blog/wordpress-block-editor-oder-pagebuilder/#comments Wed, 09 Jun 2021 17:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=39157 Der Block-Editor von WordPress wird immer weiter entwickelt und die vorhanden Funktionen werden immer besser.

Kannst du jetzt also deinen Pagebuilder abschalten?

Spoiler: Es kommt drauf an, aber an sich JA definitiv 😅

Kurz vorweg, ja ich habe auch viele Websiten mit verschiedenen Pagebuildern gebaut. Dies hat mir aber auch immer ein gewisses Gschmäckle hinterlassen. Seit diesem Jahr (2021) setze ich nur noch auf den Block-Editor!

Diese Website, also meine eigene, habe ich schon immer bewusst nah am WordPress Core erstellt. Damit war und ist es mir immer sehr einfach möglich das Theme und damit das Erscheinungsbild, das Frontend, schnell zu wechseln wenn immer ich Lust dazu habe.
Und ja das war in den letzten Jahren sehr oft 😁

Seit dem das Projekt Gutenberg startete war ich ein großer Freund dieser Entwicklung, auch wenn nicht immer alle Entscheidungen dabei richtig waren. Mit der WordPress Version 5.0 wurde der neue Block-Editor, im Dezember 2018, in den Core integriert und seit dem ist das ganze so so viel besser geworden!

Block-Editor oder Gutenberg?

Gutenberg Changelog – Logo von Mark Uraine
Gutenberg Changelog – Logo von Mark Uraine

Das beste daran, mit jedem neuen Release vom Gutenberg Plugin kommen neue Funktionen und Verbesserungen dazu. Wenn du da auf dem laufenden bleiben möchtest solltest du dir einmal den Podcast Gutenberg Changelog (Englisch) von Birgit Pauli-Haack anhören. Alle zwei Wochen bekommst du hier, in etwas mehr als 30min, alles neue und wichtig mit.

Falls dich die Namen etwas verwirren, lass mich versuchen das ganze etwas zu erklären.

Projektname Gutenberg

WordPress Gutenberg Logo

Gutenberg wird das Featured Plugin genannt welches du dir über das Pluginverzeichnis oder GitHub selbst installieren kannst.

Bevor der Block-Editor in WordPress in Version 5.0 integriert wurde, war es hiermit möglich erste Erfahrungen mit dem neuen Editor zu bekommen und dieses Projekt schon aktiv zu unterstützen.

An sich läuft das jetzt immer noch genau so. Wenn du das Gutenberg-Plugin installiert und aktiviert hast bekommst du immer den aktuellsten Stand den Block-Editors wie er in Zukunft auch in den WordPress-Core Einzug halten wird.

Das ganze ist aber in ständiger Entwicklung und deswegen nicht für Produktivseiten zu empfehlen. Deswegen kommen wir jetzt zum Block-Editor.

Block-Editor

Der Block-Editor ist der neue Standard-Editor in WordPress und erlaubt dir über verschiedene Blöcke deine Seiten oder Beiträge so umzusetzen wie du es gern hättest.

Der Block-Editor ist die stable Release von getesteten Gutenberg-Versionen. Erst wenn Fehler und Anwender-Anmerkungen behoben wurden wird eine Gutenberg-Plugin-Version in den WordPress-Core „übertragen“. Die neuen Funktionen, die du vorher über das Gutenberg-Plugin testen konntest, stehen dann für alle WordPress-Nutzer zur verfügung.

Wenn du also eine Website aufgebaut hast und diese sich im „produktiven“ Einsatz befindest, benutzt du zu 99,9% den Block-Editor.

Die unterschiede in den Namen sind gerade in der Zusammenarbeit mit anderen WordPress’lern wichtig. Denn Funktionen die in Gutenberg schon genutzt werden können, können so vielleicht noch nicht im Block-Editor benutzt werden.

Kann der Block-Editor einen Pagebuilder ersetzen?

Wenn du CSS etwas beherrscht, ein ganz klares JA!

Wenn du alles nur über den Editor lösen möchtest, kommt es wieder darauf an. Es kommt darauf an was du dir vorstellst und wie tief du Veränderungen machen möchtest.

In der WordPress Version 5.7.x, die zur Beitragsveröffentlichungszeit aktuell ist, geht schon sehr viel was Layout und Satz betrifft. Wo es aktuell noch hapert sind Header und Footer Anpassungsmöglichkeiten. Das wird dieses Jahr, mit dem Full-Site-Editing (FSE), noch richtig fahrt aufnehmen!

Alle Pagebuilder, also Divi, Elementor etc. bieten dir diese Möglichkeiten jetzt schon an.

Es ist aber nicht nur der Block-Editor, der dir die Funktionen anbietet, wichtig. Dein genutztes Theme muss all die Funktionen, die neu in WordPress sind, nutzen können. Bei vielen Funktionen muss das Theme deinem WordPress sagen das es z.B. das Full-Site-Editing (FSE) unterstützt. Wenn das nicht der Fall ist wirst du auch keine Optionen zu diesen Funktionen sehen können.

Der Flaschenhals Themes

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es noch nicht die riesige Auswahl wenn es um gute Block-Editor/Gutenberg-Themes geht.

Wenn dein Theme die Funktionen nicht aktiv unterstützen, sind der Erfahrungen mit dem neuen Block-Editor auch einfach nicht aussagekräftig. Denn erst wenn dein Theme auch weiß was es mit den einzelnen Blöcken anstellt wird das eine runde Sache.

Vergleichbar ist das wie wenn du auf einem alten Röhrenfernseher ein super scharfes 4K Bild erwartest weil dein Streaminganbieter das ausstrahlen kann 😉

Themes die ich mir schon einmal angeschaut habe und die jetzt schon gut mit dem Block-Editor zusammenarbeiten möchte ich dir hier einmal verlinken.

Das Naledi Theme von Anariel Design
zur Theme-Demo

Aino WordPress Theme von Elmastudio

Das Aino Theme von Elmastudio
zur Theme-Demo, GitHub

Go WordPress Theme von GoDaddy

Das Go Theme von GoDaddy
zum Theme, GitHub

Mehr Informationen zu FSE und Themes die dieses schon unterstützen findest du im Beitrag von Gutenberg Times.

Persönlich setze ich gerade sehr gern das Blocksy WordPress Theme* ein. Es bietet wirklich sehr viele Einstellmöglichkeiten über den Customizer an. Es ist performant, Bedienungsfreundlich (a11y) und es ist sogar alles DSGVO-konform möglich 😍. Zum Beispiel habe ich damit schon volle Punktzahl bei Lighthouse erreichen können.

Lighthouse Auswertung mit voller Punktzahl meiner Service Seite

Wie du siehst ist jetzt schon wirklich sehr viel mit reinem WordPress möglich, ohne das du auf einen Pagebuilder setzen musst und dir damit Performance und Nutzerfreundlichkeit kaputt machst.

Wie würde Robert Windisch jetzt sagen:
Themes Pagebuilder werden sterben!“

Mit einem Pagebuilder hast du einfach eine Lock-in-Effekt.

Die Exit-Strategie für die meisten wird dann wohl Richtung SaaS (Software as a Service) gehen und dir als Nutzer wird ein Wechsel zurück zu WordPress immer schwerer fallen.

Aber jetzt einfach mal so deinen Pagebuilder deaktivieren solltest du dir vielleicht nochmal kurz überlegen.

Warum du deinen Pagebuilder nicht einfach so deaktivieren kannst

Die meisten Pagebuilder (PB) fügen viel zusätzlichen Code in deine einzelnen Seiten/Beiträge ein, damit du diese vielen einfachen Klick-Optionen zur Auswahl hast.

Diese zusätzlichen Codezeilen braucht dein Pagebuilder um alles richtig interpretiert zu können so das die visuell Dargestellung für deinen Besucher passt.

Wenn du deinen PB jetzt deaktivierst sind diese Codezeilen aber immer noch im Quellcode deiner Website enthalten werden aber nicht mehr genutzt. Im besten Fall hast nur ganz viel Datenmüll unter der Oberfläche liegen. Im schlechtesten Fall sieht diesen Datenmüll auch dein Besucher und finde sich nicht mehr auf deiner Seite zurecht. Die Netzialisten haben dazu mal einen super Beitrag gemacht.

Das beschreibt auch gut das Problem des Lock-in-Effekts von Pagebuildern. Ohne Aufwand das Theme zu wechseln oder den Pagebuilder zu deaktivieren ist meist nicht möglich.

Wie groß der Aufwand wirklich ist hängt immer davon ab, wie exzessiv der Builder eingesetzt wurde und auch welcher genutzt wurde.

Hast du zum Beispiel alle Seiten und Beiträge damit bearbeitet ist der Aufwand enorm und es empfiehlt sich wohl eher die Website nochmal komplett neu aufzubauen. Hier muss aber auch immer im Einzelfall geschaut werden.

Fazit

Ich hatte früher schon einmal etwas zu Pagebuilder geschrieben, so ganz kann ich meinem eigenen Beitrag nicht mehr zustimmen 🤷🏻‍♂️. Jeder entwickelt sich weiter, genau so wie das Gutenberg-Projekt.

Meine Empfehlung ist, wenn du die stärken der WordPress Community nicht irgendwann verlieren möchtest solltest du dich jetzt schon einmal aktiv und richtig mit dem Block-Editor und einem kompatiblen Theme auseinandersetzen.

Du musst ja noch nicht umsteigen, aber du solltest so schnell wie möglich deine ersten Erfahrungen damit machen.

Ich setzt jetzt schon aktiv auf den Block-Editor beim erstellen neuer Websiten. Auch für Kunden ist es, meiner Meinung nach, einfach das zukunftsweisendere Gesamtsystem.

Sag mir doch gern in den Kommentaren wie du zu dem Thema Block-Editor und Pagebuilder stehst und was deine Meinung ist 🙂

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Mein Setup #März21 https://hejchris.de/blog/mein-setup-maerz21/ https://hejchris.de/blog/mein-setup-maerz21/#respond Sun, 07 Mar 2021 18:01:57 +0000 https://ckx.io/?p=37321 Der letzte Beitrag über mein Setup ist vom September 20, es könnte also wirklich sein das ich dass jetzt hier regelmäßig hinbekomme 😅

Aktuelle Ausbaustufe des Büros oder auch liebevoll Klassenzimmer genannt.

Diesmal habe ich die einzelnen Geräte danach angeordnet, wie häufig ich sie benutze.

Aktuell baue ich mir aber auch noch ein kleines Büro aus. Da wird es dann auch wieder einen alten iMac von 2011 oder so als zweiten Monitor geben. Deswegen ist das hier wieder nur eine kurze Bestandsaufnahme. Sobald das alles fertig ist gibt es ein Übersichtsbild über das komplette Setup.

Apple Watch Series 6

Seitdem die Series 6 draußen ist nutze ich diese wirklich durchgängig. Nur zum laden wird die mal abgemacht.

Als Beispiel habe ich hier meine zwei meist genutzten Ziffernblätter dargestellt. Das eine ist schon fast etwas überladen, dass andere macht das aber mit Minimalismus wieder weg.

iPhone XR

Seid dem es die Widgets auf den normalen Homescreens gibt, sieht mein Handy nicht mehr so zugemüllt mit Apps aus. Hier sind jetzt wirklich nur noch die für mich wichtigsten App zu sehen und ein paar Widgets die ich gut finde.

Einige Widgets sind Stabel, also es liegen noch andere dahinter. Gerade auf dem ersten Homescreen liebe ich es wenn immer mal wieder zufällige Bilder angezeigt werden und ich somit etwas in Erinnerungen und alten Bildern schwelgen kann.

MacBook Pro 16 (2019)

Nachdem 7 Jahre das Air genutzt habe hatte ich direkt das 16″ gekauft als Nachfolger. Im Nachhinein war das nicht die beste Entscheidung, denn jetzt würde ich wohl wieder zum Air greifen und diesmal mit dem M1-Chip.

Aber das MacBook Pro 16″ wird mich jetzt erstmal noch eine Weile bekleiden, außer es kauft mir einer ab 😅

MacBook Pro 16" Bildschirmfoto meines Startbildschirms im März 2021

iPad Pro 11″

Im Präsenzstudium hab ich es wirklich noch viel genutzt, aber desto mehr mein Studium online abgehalten wurde, desto weniger habe ich es wirklich genutzt. Notizen habe ich jetzt immer direkt am MacBook gemacht, denn da war ich ja eh schon in der Vorlesung 🤷🏻‍♂️

iPad Pro 11" Bildschirmfoto von März 2021

Ja ich weiß, sehr Apple lastig … aber für mich funktioniert es einfach auch 😊

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Instagram, nur für WordPress https://hejchris.de/blog/wordpress-mit-instagram-funktionen/ https://hejchris.de/blog/wordpress-mit-instagram-funktionen/#comments Thu, 18 Feb 2021 05:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=37266 Seit langem denke ich schon darüber nach, ein Plugin oder Theme für WordPress zu programmieren. Bis jetzt habe ich mich davor aber immer gut gedrückt. 😅 Jetzt schwebt mir ein Plugin vor, welches die groben „alten“ Funktionsweisen von Instagram in WordPress integriert.

Da ich ja aktuell auch noch studiere, würde das auch super passen sich selber programmieren besser beizubringen. Denn wenn ich eines im letzten Jahren gelernt habe dann das, dass was du selber brauchst lernst du am schnellst und verstehst es auch noch besser.

Warum eigentlich?

Ich habe Lust dazu.

Seit langem habe ich schon vor tiefer in die Programmierung einzusteigen. Das letzte Semester, im E-Commerce Studiums, hat mir aber wieder sehr genau aufgezeigt das man das nicht beigebracht bekommen kann. Die groben Denkweisen schon, aber um die Syntax und alles drum und dran zu verstehen braucht es etwas in das man sich selbst reinknien möchte. Natürlich ist dafür Perfekt ein Projekt geeignet welches ein eigenes Problem löst. Nur so werde ich es schaffen auf ein gutes Coding-Level zu kommen.

Warum jetzt?

Wie gesagt, dass ganz schwebt mir wirklich schon sehr lang im Hinterkopf umher. Nachdem ich den letzten Netzoptimisten Podcast (Folge 6) von Frank und Sascha gehört habe, denke ich aber auch das es vielleicht noch andere da draußen gibt die es interessieren könnte.

Denn Sascha hat in der Folge (ab 27m14s) gesagt, was mir auch schon lange so geht, dass er früher zu Instagram gegangen ist wegen der Bilder. Instagram hat aber im heutigen Stadium einfach keinen Focus mehr darauf und setzt lieber auf andere Medienformate um die Benutzer auf ihrer Plattform zu halten. Das funktioniert ja an sich auch ganz gut.

Deswegen wäre es doch schön ein schon so abgehangenes Konzept wie das einfache veröffentlichen von Bilder auch für WordPress umzusetzen oder?

Warum das ganz nicht einfach als Beitrag?

Ich war und bin ein großer Fan davon einfach mal Bilder irgendwie schnell online stellen zu können ohne viel Drumherum machen zu müssen.

Wenn ich bei WordPress jetzt einen neuen Beitrag anlege muss ich mich dabei um eine Titel, die Auswahl der richtigen Kategorie, vielleicht das Anpassen des Permalinks usw. kümmern. Weiter kann ich dann je nach eingesetztem Theme entweder das Bild nur direkt in den Beitrag oder auch als Beitragsbild einsetzen.

All das sind mir einfach zu viele Optionen die mich von der eigentlichen Onlinestellung des Bildes ablenken und mir dabei die UX einfach vermiesen.

Was ich mir vorstelle.

Einen eigenen Custom-Post-Type nur für der Verwaltung und Onlinestellung von Bildern.

Der zugehörige Permalink soll automatisch durch Datum und Uhrzeit erstellt werden. Einen direkten Titel für ein Bild oder sogar eine Galerie soll es nicht geben und würde ich auch für unnötig finden.

Erster Entwurf eines Wireframe des Custom-Post-Types
Wireframe des Custom-Post-Types im WordPress Backend

Eine Möglichkeit etwas Text dazu zuschreiben soll es natürlich, genau so wie Tags (Schlagwörter) zu setzen, geben. Soweit eigentlich alles Standardfunktionen von WordPress.

Darüber hinaus würde ich gern EXIF-Daten aus den Bilder auslesen können um zum Beispiel die GPS-Daten daraus zu entnehmen. Oder falls keine GPS-Daten hinterlegt sind diese ebenfalls Zusätzlich einfügen können. Vielleicht auch mit einer Datenbank-Anbindung um zu den Koordinaten genaue Orte auflösen zu können.

Was ich ebenfalls Interessant finden würde wäre die Möglichkeit Personen oder auch anderes auf den Bildern direkt verlinken zu können.

Also, wie du schon merkst, schon vieles was Instagram eh anbietet.

Natürlich Gutenberg kompatibel!

Gerade mit den neuen Möglichkeiten des Block-Editors kann ich mir da schon ein paar Interessante Blöcke verstellen.

Zum eine die von sehr vielen genutzte und datenschutzrechtlich bedenkliche Instagram Timeline. Hier müsstest du nicht die Daten erst von den Facebook-Servern holen, sondern nutzt direkt deine eigenen Bilder aus der Mediathek die im Custom-Post-Type hinterlegt sind. Das ist DSGVO konform und du behältst alle Rechte an deinen eigenen Bilder 🥳

Wireframe wie die Bilder im Frontend eingebunden werden könnten. Z.B. in der Sidebar oder dem Footer.
Wireframe wie im Frontend die Bilder in der Sidebar oder dem Footer dargestellt werden könnten.

Genau so könntest du einen Block so einstellen das nur zufällige Bilder aus einem speziellen Zeitraum oder von ausgewählte Tags anzeigen werden sollen. Ich denke da gibt es noch viel mehr, aber diese sind mir direkt eingefallen.

Darstellung im Frontend

Im Frontend, also das was du als Benutzer sehen kannst, würde ich mich ebenfalls vorerst an der quadratischen Bilder-Darstellung orientieren. Das später vielleicht einmal Option in Richtung Masonry Galerie dazukommen möchte ich nicht ausschließen.

Wireframe für die Darstellung der Bilder im Frontend
Quadratische Darstellung der Bilder-Übersicht im Frontend

Übrigens sollen die Bilder an sich nicht an das quadratische Format gebunden sein. Gerade für die Übersicht stelle ich mir das ruhiger vor.

Nur das Plugin?

An sich wäre ich erst einmal froh wenn ich es hinbekomme dieses Plugin zum laufen zu bekommen. Aber man muss sich ja große Ziele setzen 🤭

Deswegen würde ich langfristig gern eine iOS- und vielleicht sogar eine Android-App mit einer direkten Anbindung hierfür haben wollen. In meinem Kopf sollte das über die REST-API von WordPress und den neu hinzugekommen Anwendungspasswörter (Application Passwords / Release WordPress 5.6 DE-Version) funktionieren.

Eine solche App würde das Veröffentlichen noch einmal vereinfachen und das Nutzererlebnis noch nähe an das der Instagram-App bringen.

Gab es sowas nicht schonmal?

Zum Schluss möchte ich gern noch darauf hinweisen, JA sowas gab es schonmal.

Hier ist mir PressGram (WP Verzeichnis) noch im Gedächtnis geblieben. Diese Lösung hatte nicht genau das Konzept, aber ich glaube ein recht ähnliches.

Übrigens war PressGram und InstaPress (WP Verzeichnis) für mich die ersten Ideen für den Name des Plugins. Leider ist mir bei beiden natürlich schon jemand zuvorgekommen. 🤷🏻‍♂️ Beide Plugins werden aber seit Jahren nicht mehr gepflegt oder zu Verfügung gestellt. Vielleicht kann ich da ja noch was mache. Schauen wir mal.


Was meinst du zu der Geschichte? Würde dich sowas vielleicht auch interessieren? Einfach alles dazu ab in die Kommentare 😉

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Studieren mit Familie und Kindern in Zeiten der Pandemie https://hejchris.de/blog/e-commerce-eah-3fs/ https://hejchris.de/blog/e-commerce-eah-3fs/#comments Thu, 04 Feb 2021 19:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=37149 Seit dem Wintersemester 2019 studiere ich E-Commerce an der EAH in Jena. Die Hochschule und der Studiengang sind eigentlich für Präsenzunterricht ausgelegt.

Tatsächlich habe ich sogar ein ganzes Semester in Präsenz an Vorlesungen teilnehmen können. Die letzten zwei Semester waren dagegen ausschließlich online.

Wie das so lief und über was ich gerade so nachdenke kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Disclaimer

All das was ich hier schreibe ist meine eigene, subjektive Meinung. Andere Studierende können das ganz anders sehen. Ich schildere hier meine Meinung und eigentlichen Hoffnungen zu diesem Studiengang.

E-Commerce weiter studieren?

Diese Frage stelle ich mir jetzt seit längerem. Ich bin schon mit einer gewissen Vorbelastung und verschiedenen Vorstellungen in dieses Studium gekommen, was das Internet, Ausbildung und vor allem meine Zukunft angeht.

Mir ist dabei sehr wohl klar das die ersten Semester die Grundlagen bilden um alle auf den gleichen Sachstand zu bringen und abzuholen, von dem aus es weitergehen soll. Aber auch hierbei empfinde ich manche Dinge komisch. Zum einen sind einige Präsentationen, und leider auch Professoren, nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Gerade in diesem Studium finde ich sowas aber essenziell wichtig!

Es fehlt mir, dass Themen angesprochen werden, z.B. wie es früher war und warum es heute vielleicht anders/besser gemacht wird. Diese bilden für mich aber gerade wichtige Grundlagen bei heutiger Softwareentwicklung um auch mal Sachlagen/Prozesse zu hinterfragen oder anders zu machen.

Alles anders, in Zeiten der Pandemie

In diesen Zeiten muss vieles anders gemacht werden. Die Frage ist, wird versucht dabei auch gleichzeitig das Beste daraus zu machen? Werden die Vorteile der Onlinelehre genutzt? Oder hoffen wir einfach nur das schnellst möglich wieder alles in Präsenz stattfinden kann?

Hier hatte ich lange Zeit große Hoffnungen, da der E-Commerce Studiengang an der EAH-Jena größtenteils durch die Wirtschaft finanziert wird. Die Digitale-Wirtschaft an sich sollte ja immer daran interessiert sein, dass das Gelehrte immer auf dem neusten Stand und die Professoren für ihr Themengebiet mit Leidenschaft dabei sind.

Gerade jetzt spielt Digitalisierung eine riesige Rolle! Und da erwarte ich, ja wirklich, ich ERWARTE von einem Studiengang der sich die Digitalisierung der Welt auf die Fahnen schreibt absolutes Vorzeige-Niveau!

Leider ist das in den letzten 2 Semester, in meinen Augen, nicht der Fall gewesen. Ebenfalls konnte ich aber auch wenig Steigerung in der Online-Bereitschaft finden.

Ich kann deswegen aber auch nicht böse sein, enttäuscht aber alle mal. Denn im Großen und Ganzen können ja die Einzelnen nichts dafür, was unsere Bundesregierung seit Jahrzehnten verpennt hat!

Studium und die Pandemie

oder auch: Wie wird aus einem Präsenz-Studium ein Online-Studium.

Deutschland liegt einfach mal bei einem E-Learning Index auf dem letzten Platz. Nein nicht irgendwie abgeschlagen im Mittelfeld, wie es sonst immer der Fall ist… Es ist wirklich das Ende, der letzte Platz 🤯 auf der Liste! Was für eine Nation, wie Deutschland, beschämend ist.

Wenn die Lehrenden also keine Ideen, Konzepte oder einen Leitfaden haben wie sie ihren Unterricht online rüber bringen können, dann funktioniert es auch nicht, dass der Schüler oder Student etwas davon mitnehmen kann.

Gerade im letztes Semester konnte ich gut mitverfolgen wie auf beiden Seiten die Lage immer angespannter und frustrierender wurde. Die Studenten sehen die Zeit einfach als absolute Zeitverschwendung an und der Lehrende merkt genau so, dass niemand mehr Lust hat mitzumachen. Ebenfalls wurden es immer weniger Studenten die überhaupt zu den Online-Vorlesungen „erschienen“ sind. Und damit befinden wir uns in einer Spirale in der sich beide Seiten immer schlechter fühlen. Es aber beiden Seiten auch immer gleichgültiger wurde.

So werden dann auf der Dozentenseite auch einfach mal Chips gegessen während einer Vorlesung, nein nicht auf der Zuhörer-Seite, auf der Seite, die eigentlich einen Lehrauftrag hat. Das Gute ist, dass die Studenten ja eh nur noch mit einem Ohr zuhören und das wahrscheinlich garnicht mehr mitbekommen… 🤷🏻‍♂️

Aktuell waren alle Vorlesungen live und immer zu festen Zeiten. Die Vorlesungen wurden nicht aufgenommen (und durften auch nicht aufgenommen werden) um sie vielleicht später noch einmal wiederholen zu können. Was für mich mehrere Nachteile hatte. Diese Probleme hatte ich ebenfalls mehrfach an der Hochschule angesprochen, leider ohne Erfolg.

Auch ich bin nun hierbei am Ende meiner Frustrationsgrenze angekommen und frage mich ob es so weiter gehen soll, dazu gleich mehr.

Zum Glück gibt es aber auch Lichtblicke, wenige, aber es gibt sie. Es waren aber komischerweise die Module die weniger etwas mit IT zu tun hatten. Leider musste ich, aufgrund des Home-Schoolings meinerseits, die Fächer in diesem Semester reduzieren. Denn Familie und das Außenherum mussten ebenfalls gemanagt werden.

Also bitte denke auch daran, wenn du das hier ließt, es ist ein sehr kleiner Ausschnitt den ich dir hier aufzeige.

Auf Grund dessen habe ich mich in diesem Semester mehrfach gefragt ob dieses Studium so für mich noch Sinn macht.

Ist ein IT Studium das richtig?

Ja.

Zu dieser Frage musste ich nur kurz recherchieren und schaute nach Berufen mit Zukunft.

Berufe der Zukunft, fasst alle haben einen IT-Hintergrund. Mindestens in 11 der 21 Berufe könnte man mit dem E-Commerce Studium arbeiten.
min. 11 dieser Berufe könnte man mit diesem Studium abdecken

Hier kannst du schonmal gut erkennen, dass sehr viele dieser Berufe im IT-Sektor sind. Also ein Studium mit etwas IT-Hintergrund ist für die Zukunft immer gut (Captain Obvious 🙄).

Ich habe allein 11 Berufe angestrichen in dehnen ich mir vorstellen könnte zu arbeiten, mit diesem Studium und duch weitere Vertiefung in das Themengebiet. Das zeigt aufjedenfall das dass Studium an sich Zukunft hätte.

Aber es kommt halt auch immer darauf an, was die UNI/FH aus diesem Studiengang macht.

Wie geht es jetzt weiter?

Da ich durch meine Familie einfach weniger flexibel bin, als das was mir die EAH-Jena aktuell anbieten kann, schau ich mich gerade nach Alternativen um.

Eine Alternative ist für mich, auch gerade durch die nicht so guten Erfahrungen, nur ein reines Online-Studium. Hierzu schaue ich mich gerade um und werde mit großer Wahrscheinlichkeit wechseln.

Vorteile eines Online-Studiums

Gerade im Bereich der Flexibilität und Aufbereitung von Vorlesungen erhoffe ich mir hier große Vorteile. Sobald ich mir meine Module selber planen kann, werde ich mich hoffentlich wesentlich tiefer in die Materie einarbeiten können, als das jetzt der Fall war.

Was ich mir ebenfalls erhoffe ist, dass die Lehrpläne und Module durch mehrere Fachleute gleichzeitig entwurfen und geprüft wurden. Sodass der Wissenstand zu jeder Thematik und alle Unterrichtsmaterialien auf dem aktuellsten Level hinterlegt sind.

An sich kann es jetzt nur besser werden 😁

Sobald es etwas Neues gibt melde ich mich dazu natürlich auch wieder. 😉

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5144 Tage https://hejchris.de/blog/5144-tage/ https://hejchris.de/blog/5144-tage/#comments Sat, 30 Jan 2021 05:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=37084 14 Jahre und 30 Tage oder auch witzigerweise 123456 Stunden die ich als Soldat im dienste Deutschlands unterstellt war.

Ok an sich waren es eigentlich nur 12 Jahre, denn Elternzeit und Teilzeit wird natürlich oben drauf gerechnet. Aber es waren 14 Jahre und 1 Monat in dehnen ich kein Zivilist war, nicht 100% über mich selber bestimmen konnte.

Diese Zeit war fordernd, schwierig, lustig, erkenntnisbringend und auf jedenfall auch formend für mich und mein näheres Umfeld.

Ich bin 2007, damals war ich 20, mit der Einstellung gegangen, dass ich das mein restliches Leben machen werde. Das war auch noch einige Jahre später so. Bis zirka 2013, 10 Monate Elternzeit haben viele meiner Ansichten grundlegend verändert und vieles in Frage stellen lassen.

Der Dienst ging nach den 10 Monaten weiter. Vieles hatte sich in dieser Zeit geändert, es war also nicht nur ich der Veränderung durchgemacht hatte. Und ganz ehrlich, das war der Zeitpunkt an dem ich nicht mehr 100% zurück in den Dienstalltag gekommen bin. Das fremdgesteuerte und warten das die Verpflichtungszeit endlich zuende ist war ab da ständiger Begleiter in meinem Hinterkopf.

Ich bereue diese Zeit nicht, denn es würde doch eh nichts bringen. Ich hatte mich dafür einschieden und ich stehe auch noch hinter dieser Entscheidung. Aber ich würde es auch nicht nochmal so entscheiden. Nichtsdestotrotz bin ich heute der, der ich bin auch gerade durch diese Zeit.

Ich bin auch dankbar für die Zeit, sowie die Möglichkeiten die mir eröffnet wurden. Denn auch unsere lange Auszeit im Ausland war innerhalb dieser Zeit und hat mir/uns gezeigt das wir das Leben anders leben wollen.

Den Anfang haben wir gemacht. Ich studiere jetzt und auch so haben wir genau in dieser Zeit, wo die Pandemie die Welt zur pause zwingt, sehr viel geplant für 2021 aber auch unsere gemeinsame Zukunft.

In diesem Sinne, nicht dem Kopf in den Sand stecken und schön gesund bleiben 😉

Ich melde mich ab!

P.S. unser Blog drei Zöpfe ein Bart soll dieses Jahr dann auch mal wieder etwas belebt werden 😅

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Twenty Twenty-One Child-Theme https://hejchris.de/blog/twentytwentyone-child-theme/ https://hejchris.de/blog/twentytwentyone-child-theme/#respond Mon, 18 Jan 2021 05:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=36978 Die Standard-Themes von WordPress, die Twenty-Reihe, sind immer ein super Start um einen Einblick für die Theme-Entwicklung zu bekommen. Und erst recht eine gute Grundlage um sich seine eigene Website auf einem solchen Theme aufzubauen.

Die Standard-Themes folgen den Richtlinien der offiziellen WordPress Coding Standards und sind konform mit den Webstandards.

Ich selber habe so angefangen Themes anzupassen und finde auch das es kaum einen besseren Weg gibt in das Thema Frontend-Entwicklung einzutauchen und zu lernen.

Mit Hilfe eines Child-Themes kannst du weitreichende Änderungen an einem WordPress Theme (Parent-Theme) machen, ohne das dir nach einem Update all deine Änderungen verloren gegangen sind.

Child-Theme erstellen

Ein WordPress Child-Theme kannst du in 3 einfachen Schritten erstellen.

1. Child-Theme Ordner anlegen

Als erstes musst du einen neuen Ordner unter wp-content/themes anlegen. Diesen Ordner kannst du an sich so benennen wie du es möchtest.

Ich benenne diese Ordner meistens nach dem Parent-Theme und dem Projektname, also z.B. twentytwentyone-ckx. So findest du, in der Ordnerstruktur, schnell das dazugehörige Parent-Theme und es kommt zu keinen Problemen mit anderen Theme-Namen.

Das selbe Vorgehen schlägt übrigens auch das Child Theme Handbuch vor. 😉

Im Download findest du dann auch genau ein solches twentytwentyone-child vor.

2. Die style.css-Datei erstellen

Jetzt legst du eine style.css-Datei an, in dem neu erstellten Ordner, und setzt den folgenden Code in diese ein:

/*
Theme Name: Twenty Twenty-One Child-Theme
Theme URI: https://hejchris.de/blog/twentytwentyone-child-theme
Description: Ein Child-Theme für das WordPress Standard Theme Twenty Twenty-One.
Author: Dein Name
Author URI: https://example.com/
Template: twentytwentyone
Version: 1.0
License: GNU General Public License v2 or later
License URI: https://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.html
*/

Diesen Informationsbereich liest WordPress aus und erkennt dadurch automatisch das es sich hierbei um ein Child-Theme für das Twenty Twenty-One handelt.

Theme Name: Name der im WordPress Backend angezeigt wird. Dies ist unabhängig vom Ordner-Name.

Theme URI: Hier findet der Nutzer den Code zum Theme oder die Dokumentation für das Theme.

Description: Hier kannst du eine kurze Beschreibung eingeben damit der Benutzer und auch du wissen was das Theme vom Original unterscheidet.

Author: Hier kannst du deinen Namen als Entwickler einsetzen.

Author URI: Der Link geht dann direkt zu deiner eigenen Website.

Template: Hier gibst du das Parent-Theme an, den Ordner in dem das übergeordnete Theme gespeichert ist. Hier muss wirklich der Ordner-Name stehen und nicht der Name des Themes (Theme Name)! Ohne diesen kleinen Eintrag würde dein Child-Theme nicht funktionieren.

Version: Die Versionsnummer.
Wenn du mehr über die Versionierung unter WordPress wissen möchtest schau dir mal Semantic Versioning an, oder auch diesen kurzen Beitrag dazu.

License: Die Lizenzart, die GNU sein muss.

License URI: Der Link zu Informationen über diese Lizenzart.

Wenn du diesen Kopf innerhalb der style.css-Datei ausgefüllt hast kannst du anfangen deine eigenen CSS-Anpassungen zu programmieren. Damit diese Änderungen aber auch wirklich funktionieren benötigst du noch die functions.php.

3. Die functions.php-Datei erstellen

Mit Twenty Twenty-One benötigst du außerdem eine functions.php-Datei. Diese erstellst du wieder im Verzeichnis des Child-Themes, öffne die neu erstellte Datei in deinem Code-Editor und füge folgenden Code ein:

<?php
/* CSS und Skripte vom Parent-Theme übernehmen */
   
function twentytwentyone_styles() {
	wp_enqueue_style( 'child-style', get_stylesheet_uri(),
	array( 'twenty-twenty-one-style' ), wp_get_theme()->get('Version') );
}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'twentytwentyone_styles');

Da das Twenty Twenty-One-Theme get_template_directory() verwendet, um sein Stylesheet zu laden, musst du das Stylesheet des Child-Themes mit wp_enqueue_scripts übernehmen.

Wenn du jetzt alles gespeicherst hast, öffnest du dein WordPress-Dashboard, gehst zu Design → Themes und aktivierst das Child-Theme von Twenty Twenty-One.

Child-Theme downloaden

Wenn dir die Anleitung zu lange dauert kannst du dir das Child-Theme hier direkt downloaden und installieren.


Twenty Twenty-One Child-Theme (1169 Downloads)

Ich hoffe die Anleitung konnte dir weiterhelfen. Wenn es Probleme gab dann schreib mir das sehr gern in die Kommentare.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren 😉👍

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Super-Admin zur WordPress Multisite hinzufügen https://hejchris.de/blog/wpmu-super-admin-hinzufugen/ https://hejchris.de/blog/wpmu-super-admin-hinzufugen/#comments Mon, 04 Jan 2021 05:42:00 +0000 https://ckx.io/?p=36337 Vor kurzem hatte ich das Problem mich nicht mehr mit meinen Super-Admin in die WordPress Multisite einloggen zu konnte.

Hier findest du eine kurze Anleitung wie du einen Super-Admin mit Hilfe von WordPress-Core-Funktionen oder mit Hilfe von z.B. phpMyAdmin direkt anlegen kannst.

Ein Super-Admin verwaltet alle Blogs, Benutzer, Plugins und Themes innerhalb eines WordPress Netzwerkes. Innerhalb dieses Netzwerks, dass bei WordPress Multisite genannt wird gibt es ein eigenes Backend für das nur ein Super-Admin Zugriffsrechte hat.

Bildschirmaufnahme des WordPress Multisite Dashboards
Bildschirmaufnahme des WordPress Multisite Dashboards

Eine WordPress Multisite bietet dir die Möglichkeit mehrere unabhängige WordPress Instanzen über ein einzige Datenbank sowie WordPress Installation zu pflegen. Hier findest du mehr über das Einrichten eines WordPress-Netzwerks (WordPress.org eng-official).


Ich habe drei Methoden gefunden, wie du einen Super-Admin zu WordPress hinzufügen kannst.

  1. Mit Hilfe eines vorhandenen Netzwerk-Admins
  2. eines Code-Snippets innerhalb der functions.php
  3. mit phpMyAdmin direkt in der Datenbank

Mit einem vorhandenen Super-Admin einen weiteren hinzufügen

Die einfachste Lösung ist die, wenn es schon einen Super-Admin in deinem Netzwerk gibt. Denn dieser kann jeden anderen Benutzer zu einem Super-Admin machen.

Die Einstellungsoption hierfür findest du in den Benutzer-Profileinstellungen unter Super-AdministratorGewähre diesem Benutzer Super-Administratoren-Rechte für das gesamte Netzwerk.“ direkt unter dem Benutzername.

Sobald du das Kontrollkästchen aktiviert hast, kann der Nutzer auf die Admin-Oberfläche der WordPress Multisite zugreifen.

WordPress Multisite Admin-Menü ohne Super-Admin rechte
WordPress Multisite Admin-Menü ohne Super-Admin rechte
WordPress Multisite Admin-Menü mit Super-Admin rechte
WordPress Multisite Admin-Menü mit Super-Admin rechte

Mit einem Code-Snippet in der functions.php einen Super-Admin hinzufügen

Mit dem Hook grant_super_admin() und der Benutzer-ID geht das ganz fix.

Einfach die Funktion grant_super_admin() in deine functions.php des Themes (/wp-content/themes/AKTUELLEStheme/functions.php) packen. Du musst nur noch die ID hinter die Funktion als Variable einsetzen, im Beispiel wäre das die Benutzer-ID 42.

grant_super_admin(42);

Mit phpMyAdmin einen Super-Admin anlegen

Bei dieser Lösung weiße ich ausdrücklich darauf hin das du wissen solltest was du machst bevor du es machst! Daten direkt in der Datenbank zu ändern ist sehr effektiv, aber leider auch wie eine Operation am offenen Herzen 🤭

In der Datenbank musst du ein Feld bearbeiten, um einen Super-Admin hinzuzufügen. Das ist admins in der Tabelle wp_sitemeta.

Innerhalb des Feldes siehst du serialisierte Daten als Wert hinterlegt. Diese könnten zum Beispiel so a:1:{i:0;s:5:"admin";} aussehen. Das sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam aus, aber das hinzufügen eines neuen Admins den wir mal „Chris“ nennen würde so aussehen.

a:2:{i:0;s:5:"admin";i:1;s:5:"chris";}

Wie du sehen kannst, entspricht die erste Zahl a:2 der Anzahl der Einträge, die als Super-Admin hinterlegt sind. Hast du 3 Admins dann musst du hier a:3 eingeben.

Am einfachsten kopierst du dir den ersten Teil i:0;s:5:"admin" und vergiss das Semikolon ; dazwischen nicht hinzugefügt, um einen weiteren Eintrag anzuzeigen.

Die Variable i musst du um eins erhöhen. s spiegelt die Anzahl der Zeichen im Benutzernamen wieder, in meinem Fall zufällig auch 5.

Und das ist eigentlich auch schon das ganze Hexenwerk.

Ob du alles richtig eingerichtet hast kann du durch das anmelden des neu hinterlegten Benutzers herausfinden. Wenn er Super Admin rechte hat sieht du das ganz einfach am erweiterten „Meine Websites“-Menü.


Ich hoffe dir konnte diese Anleitung weiterhelfen 😉

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